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21 x 29,7 cm, 152 Seiten, mit Download

Art.Nr. D 868
ISBN 9783868493498
ISMN 9790500175223
Ausgabe Noten mit Audio-Download

Michael Langer

Acoustic Pop Guitar Soloing

Kurzübersicht

Einstieg in Improvisation und Arrangement auf Basis der Akkorde C A G E

: Gitarre

In „Acoustic Pop Guitar Soloing“ setzt sich Michael Langer mit der Frage auseinander, wie Popmusiker ihr Instrument Gitarre „denken“. Das Buch ist aus seiner langjährigen Unterrichtstätigkeit bei Fortbildungen, Kursen und Workshops zum Thema „Acoustic Pop Guitar“ entstanden. Es ist eine Schule für kreatives Gitarrenspiel, die einen einfachen Einstieg in Improvisation und Arrangement bietet.


Themen:
- Akkordgestalt sehen
- Griffbrett verstehen
- Akkordumgebung CAGE-System
- Bausteine für dein Solo
- Profi-Licks von Anfang an
- Spielen mit Play-alongs
- Anleitung zum Chord-Melody-Arrangieren

Probeseiten

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Inhaltsverzeichnis

CAGE-System: Übersicht

Die Gestalt des Akkordes

Akkordumgebung

IMPROVISATION

Akkordumgebung Grifftyp E

Moll-Pentatonik

Blues-Pentatonik

Dur-Pentatonik

Mix-Pentatonik

Akkordumgebung Grifftyp G

Dur-Pentatonik

Mix-Pentatonik

Verbindung Grifftypen G-E

Acoustic Pop Guitar - Songbeispiele,Teil 1

Akkordumgebung Grifftyp A

Moll-Pentatonik

Blues-Pentatonik

Dur-Pentatonik

Mix-Pentatonik

Akkordumgebung Grifftyp C

Dur-Pentatonik

Mix-Pentatonik

Verbindung Grifftypen C-A

Acoustic Pop Guitar - Songbeispiele,Teil 2

Zusammenfassung

ARRANGEMENT

CAGE-System: Arrangement, Teil 1

Blowin’ In The Wind: Melodie und Grifftypen

Blowin’ In The Wind: Solo-Arrangement 1

CAGE-System: Comping

The Girl from Ipanema: Melodie und Begleitakkorde

CAGE-System: Arrangement, Teil 2

The Girl from Ipanema: Solo-Arrangement

CAGE-System: All Together Now!

Blowin’ In The Wind: Solo-Arrangement 2

Anhang 1: CAGE-Tonleitern

Anhang 2: All The Licks

Anhang 3: Play-Alongs und Hörbeispiele

Rezensionen

Michael Langer, Gitarrist, Dozent und Autor mit Wurzeln in Klassik und Fingerstyle, begibt sich in Pop-Gefilde. Im Unterschied zu vielen seiner Bücher und Lehrwerke geht es hier aber nicht um Song-Arrangements, sondern um das Thema Improvisation.
Und das geht er auf eine interessante und sehr individuelle Weise an: Langer nutzt aus, dass sich vieles bei typischen Gitarren- Soli aus Griffen und bekannten, einfachen Griffbrettstrukturen entwickelt. Dies greift er in seiner Konzentration auf das C-A-G-E-System auf. Zweites Standbein ist die Verwendung von Licks. Kurze, prägnante Phrasen bilden die Basis-Licks, die man immer neu kombinieren und variieren kann.
Das ist insgesamt mal eine nette Abwechslung zu Büchern, die sich teils sehr ausführlich mit Skalen beschäftigen. Licks sind irgendwie für viele Gitarristen griffiger und führen oft zu schnellen Erfolgserlebnissen. All das bringt Michael Langer durchaus überzeugend zu einem eigenen Konzept zusammen. Er erklärt die grundlegenden „Akkordumgebungen“ der Grifftypen E, G, A und C und entwickelt daraus gängige Skalenstrukturen wie Dur- und Moll-Pentatonik sowie die Blues-Skala. Das passiert alles sehr anschaulich mit viel konkretem Bezug zum Griffbrett.
Alles wird dann in Licks vorgestellt. Die sind überraschend griffig - Langer erweist sich hier als Nylonsaiten-Gitarrist mit sattem Americana-Feeling. Ich kann mir vorstellen, dass dieses Konzept viele Gitarristen erreichen und mitnehmen kann - vor allem diejenigen, die sich mit der üblichen Harmonielehre und deren Umsetzung aufs Griffbrett schwertun und lieber in einfachen Strukturen denken und spielen.
Im letzten Teil des Buchs geht es dann um die Umsetzung des Themas in konkreten Arrangements, als Repertoire wurden die Titel ,Blowin‘ In The Wind‘ und ,The Girl From lpanema‘ gewählt. Hätte ich nie vermutet, dass man dieses doch recht komplexe Bossa-NovaThema aus C-A-G-E-Strukturen entwickeln kann. Wieder was dazugelernt. Abgerundet wird das umfangreiche Angebot dieses Bandes durch den Download aller Hörbeispiele, hilfreich ist auch eine übersichtliche Zusammenfassung aller Licks am Ende des Buchs.
Fazit: Michael Langer ist hier ein durchaus eigenständiger Zugang zum Thema Improvisation gelungen. Für viele Gitarristen dürfte das eine erfolgversprechende Alternative zu gängiger Akkord-Skalen-Theorie sein. Zumindest im Pop-Zusammenhang - und um den geht es dem Autor - funktioniert das hörbar gut.
Akustik Gitarre 3-21 (April/Mai 2021).